Termin
28.
Mär

(De-)Radikalisierung im Justizvollzug?

Termindetails
(De-)Radikalisierung im Justizvollzug?

Thomas Kutschaty
Justizminister des Landes NRW

Radikalisierung ist der Prozess, durch den ein Mensch zum Extremisten und damit zu einer Gefahr für unsere Gesellschaft wird. Die Prävention und eine mögliche Umkehrung dieser Eskalation, die Deradikalisierung, sind für unsere demokratische Gesellschaft von ganz besonderem Interesse. Ziel jeder Deradikalisierungsarbeit ist es, im Idealfall eine Person dazu zu bewegen, extremistische Denk- und Handlungsweisen aufzugeben. Besonders wichtig ist, dass die betroffene Person dahin kommt, Gewalt als mögliche Methode zur Durchsetzung ihrer Ziele abzulehnen. Gerade bei salafistischen Gruppierungen kann dies besonders schwierig sein, da die Ideologie so eng mit sozialer Abgrenzung von der Mehrheitsgesellschaft und ihren Werten verbunden ist.

Was passiert "hinter Gittern" ? Was kann der Justizvollzug tun, damit Gefangene im Vollzug nicht radikalisiert werden bzw. radikalisierte Gefangene wieder deradikalisiert werden?

Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist unseren Justizminister Thomas Kutschaty - mitten im Landtagswahlkampf - zu diesem wichtigen Thema kurzfristig als Referenten zu gewinnen. Im An-schluss wird er für weitere Fragen zum Thema und eine Diskussion zur Verfügung stehen.

Achtung: Termin u. Ortswechsel!

Dienstag, 28. März 2017, 18.00 Uhr
im DGB-Haus, Arthur-Hauck-Saal, I. Etage
Friedrich-Ebert-Str. 34-38, 40210 Düsseldorf

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser öffentlichen Veranstaltung der AsJ Düsseldorf • Mettmann • Neuss und der AsJ NRW teilzunehmen.